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Dezember 2018

Liebe Freunde

Mit Tonband, Papier und Bleistift fingen wir Mitte der Neunzigerjahre an, die bisher nie erforschte und sehr komplizierte Sprache der Pinai-Hagahai zu lernen. Jeder Satz und jedes Wort, ja jeder Buchstabe musste erarbeitet werden. Im Bild redet Liisa mit Matyu, unserem ersten Übersetzer, der vor fünf Jahren an Tuberkulose gestorben ist.

Rose 1Auch der Mann ist gestorben, der hier Daniel trägt. Daniel ist inzwischen erwachsen geworden...
Rose 1 ....und Annina ist inzwischen erwachsen geworden. Unser damaliges Haus im Dorf aber wurde nicht lange nach der Aufnahme dieses Bildes Mitte der Neunzigerjahre durch Kriminalität zerstört, zusammen mit dem ganzen restlichen Dorf.

In all den Jahren haben wir oft Freud und Leid mit den Pinai-Hagahai geteilt. Warum aber lässt Gott Dinge zu, die wir schnell als "Rückschläge" bezeichnen? Wir glauben, Gott möchte nicht, dass wir Bibelteile einfach "schnell schnell" übersetzen und den Menschen ohne weitere Erklärung vorsetzen. Viel eher möchte er, dass Menschen zu "Jüngern Jesu" werden (Matthäus 28,18-20). Und dies geschieht oft genau dann, wenn wir Freud und Leid mit unseren Freunden teilen: wenn wir um ihre Nöte im Alltag wissen und uns die Zeit nehmen, mit ihnen darüber zu reden und zu beten und von der Bibel her zu beleuchten. Die Bibel ist voll von guten Hinweisen für unseren Alltag!

Rose 1 Pita und Markus damals ...
Rose 1 ... und heute


Wir sind sehr froh, dass Gott uns in letzter Zeit Pita zur Seite gestellt hat, mit dem wir kürzlich viele schwierige Stellen im Johannes-Evangelium noch einmal durchgehen und wo nötig verbessern konnten. Pita ist nicht nur ein guter Mitübersetzer geworden, sondern auch ein Vorbild als Christ und Gemeindeleiter in seinem Dorf.

Wir danken euch allen ganz herzlich für eure Gebete für uns und all eure finanzielle Unterstützung. Möge Gott euch allen eine gesegnete Weihnachtszeit schenken!